Copymuseum 2012  
COPYMUSEUM 2017  
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AKTUELLES: Ausstellungen, Vorträge und Informationen zu Veranstaltungen

CORNUCOPIA InvitationCORNUCOPIA oder Füllhorn nannte Vittore Baroni sein Copy Art Projekt, für das er sich der Mail Art-Mechanismen bediente: Kein Beitrag wurde ausjuriert - selbst wenn die gestellte Aufgabe (das beigefügte Bild mittels Kopierer verändern) ignoriert wurde - und jeder Teilnehmer erhielt einen Katalog, der Fotokopien aller eingesandten Werke enthielt. Das Schöne an Baronis Idee liegt in der Polarität, im Zirkelschluss zwischen vorgegebenem Bild und Medium. So verweist er nämlich gleichzeitig auf "COPIA" den Ursprung unseres Begriffs "Kopie". Im Makroscope werden die über 100 Fotokopien wie eine musikalische Partitur in einer den Raum umspannenden linearen Abfolge präsentiert - ohne Rahmen, nur in Sichthüllen.

ELECTROPHOTOGRAPHY - CHARLES ARNOLD JR., TOM CARPENTER, JOEL SWARTZ - Ausstellung im Makroscope, Fr.-Ebert-Str. 48, 45468 Mülheim
Die Copy Art entstand in den 1960er-Jahren, als den Künstlern der westlichen Welt erstmals die neuen xerografischen Kopierautiomaten zur Verfügung standen. In Italien nutzte Buno Munari den Rank-Xerox 720 Kopierer, eine schnellere Version des legendären ersten "XeroX 914" von 1960.
Doch es gab auch Künstler, die mit damals schon veralteten Kopierern arbeiteten, wie beispielsweise Wallace Berman in Kalifornien, der mit seinem Kodak Verifax Werke schuf, wie sie mit keinem anderen Kopierverfahren möglich waren.
Charles Arnold jr. begann 1964 mit dem ersten Xeroxkopiergeräten aus den 50er-Jahren zu arbeiten. Diese manuell betrieben Geräte bevorzugte er, weil sie ihm die maximale Kontrolle über den bildgebenden Prozess erlaubten - unter anderem die Verwendung von experimentellen Tonern - z.B. Weiß und Braun.
Joel Swartz suchte eine Möglichkeit seine fotografischen Werke mit handgeschriebenen Texten und Zeichenelementen zu kombinieren. Auch hierfür eignete sich der Haloid-XeroX-Kopierer optimal. Der Künstler suchte und erfand eine Methode, um die unfixierten Bilder aus Tonerstaub auf hochwertige, großformatige Künstlerpapiere wie Arches zu transferieren,
Copy Art: Arnold jr, Carpenter, Swartz
Tom Carpenter trat vor einigen Jahren sprichwörtlich das Erbe der beiden Pioniere an: Er übernahm ihre alten Geräte und setzt sie heute in seiner Kunst und im Unterricht ein. Ein wichtiges Werkzeug: Der "Hot Wire" oder "Heiße Draht", den Joel Swartz erfunden hat. Damit überträgt Carpenter Copy-Portraits sogar direkt auf die Wand. In zwei Workshops gibt er im Makroscope USEum einen Einblick in seiner künstlerische Arbeit mit den XeroX-Kopierern - siehe rechts. Wir laden herzlich ein und bedanken uns beim Kulturbetrieb der Stadt Mülheim an der Ruhr sowie beim LVR - Landschaftsverband Rheinland in Köln für die Unterstützung.

Tom Carpenter's Wall transfers
Links: Video on Making of an Electrophotography / Website: Tom Carpenter
Download: Electrophotography Invitation / Pressemitteiteilung / Press release

MARIO SANTORO-WOITH: O.C.D. - OBSESSIVE COPYING DISORDER
Mit Kopierern arbeiten heutzutage nicht allzuviele europäische Künstler: Peter Huemer in Linz und Lieve Prins in Amsterdam gehören zu den wenigen, die dem Medium Fotokopie aus alten Tagen treu geblieben sind. In der Ausstellung XEROGRAPHY im englischen Colchester kam aber auch zum Vorschein, dass es durchaus neue Wege und Künstler zu entdecken gibt. Hierzu gehört auch Mario Santoro-Woith. Der Künstler hat sich seit vielen Jahren auf vielfältige Weise mit dem Medium auseinandergesetzt und arbeitet heute bevorzugt im großen Format. In der Stadtbibliothek im Medienhaus und im Makroscope stellt er eine Auswahl seines Schaffens vor. Wir laden herzlich ein - und bedanken uns beim Kulturbetrieb der Stadt Mülheim an der Ruhr für die freundliche Unterstützung.
Mario Santoro Installazione

GABRIELE KLAGES: IN FORMATION
„Up-Cycling“ steht als relativ neuer Begriff für die Umnutzung von obsoleten Objekten - also von Dingen die ansonsten auf dem Müll landen würden. Für Gabriele Klages ist das ein alter Hut. Die Künstlerin nutzt in Ihrem Werk schon seit langem vorgefundene Materialien und lässt daraus Neues entstehen. Seit ein paar Jahren beschäftigt Klages sich mit ausgedienten Informationsträgern. Davon gibt es eine Menge: Dias, Disketten und CDs wandern mittlerweile zuhauf auf den Müllplatz der Geschichte. Was Gabriele Klages aus diesem banalen Überfluss unserer Informationsgesellschaft schöpft, ist einfach erstaunlich und kaum zu beschreiben: Man muss es einfach gesehen haben: www.gabriele-klages.de
Installation G. Klages

PETER HELMKE: ÜBERSEHEN - REALSCANS
Die Entwickung der Scanner kann auf eine lange Geschichte zurückblicken - ihren wohl ersten größeren Einsatz fanden Geräte zur Transformation von Fotos und Texten in elektrische Signale in der Bildtelegraphie des beginnenden 20. Jahrhunderts. Das interessierte auch die Künstler: Schon Moholy-Nagy soll von der Möglichkeit, exakte Pläne und Anweisungen per Bild-Funk zu übertragen, begeistert gewesen sein. Für Peter Helmke sind die älteren und neueren Scanner eine Bühne für Interaktionen mit der realen Welt. Er reproduziert nicht, sondern ergründet das bildnerische Potential dieser trivialen Maschinen und schafft so Werke, die es uns ermöglichen, das oft Übersehene zu erkennen.
Einladung zur Ausstellung von Peter Helmke
Ausstellung vom 15.12. bis zum 29.1.2015
Zwei Scan-Workshops finden statt: Donnerstag, 18.12.14, von 17 - 21 Uhr und Samstag, 17.1.2015, von 10 - 16 Uhr. Anmeldungen und Info beim Künstler: firma_reklame(at)gmx.de
Wir danken der Leonhard-Stinnes-Stiftung für ihre Unterstützung.

EL LISSITZKY: ASPEKTE DES FOTOGRAFISCHEN WERKS
Der Grafiker, Fotograf und Architekt El Lissitzky war einer der einflussreichsten Vertreter des Konstruktivismus der 1920er-Jahre. Zu seinen wichtigsten Werken gehören komplexe Fotomontagen, deren Entstehungsweise Klaus Pollmeier im Auftrag des New Yorker Museum of Modern Art in detektivischer Kleinarbeit entschlüsselt hat. Im Vortrag wird anschaulich, wie Lissitzky sich zwischen Improvisation und präziser Planung bewegte, um Bilder zu erzeugen, die heute zu den Inkunabeln der Moderne zählen.El Lisitzky OriginalEl Lissitzky Kopie KP

Der gut besuchte Vortrag am 17.10.2014 wurde durch die Unterstützung der Leonhard-Stinnes-Stiftung ermöglicht.

Foto des Vortrags von Klaus Pollmeier

LICHTPAUS-LABOR IM MÜLHEIMER KUNSTMUSEUM
Am 24.8.2014 hatte unser Lichtpaus-Labor Premiere: Die elementare Fotografie ohne Dunkelkammer, langwierige chemische Entwicklung und kostspielige Silberpapiere war ein echter Erfolg.
Foto Lichtpaus-Labor
Besucher jeden Alters liessen sich von der schönen alten Kunst der Pause begeistern und produzierten am laufenden Band kleine und große Kunstwerke, die sie anschließend mit nach Hause nehmen konnten.
Lichtpaus-Kunstwerk

MAGIE DER KOPIE: 22.10.2013 - 75 JAHRE XEROGRAFIE
Am Tag des Xerografie-Jubiläums konnten die Teilnehmer meines Experimental-Vortrags selbst einige Kopierverfahren der Vergangenheit erproben: Fotogramme mit Silbersalzpapier, Cyanotypien und natürlich die erste Xerografie von Chester F. Carlson. Die "Uraufführung" des Magie der Kopie-Vortrags fand genau eine Woche vorher im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum in Paderborn statt. (Foto von G. Klages)
Bei VIMEO ist ein Zusammenschnitt der Vorträge zu sehen.

Magie der Kopie

VORTRAG IM DESIGNFORUM DESSAU
Im Jubiläumsjahr der Xerografie-Erfindung in der Heimatstadt des Bauhauses über Chester F. Carlson, Otto Kornei und die Erfindung der modernen Fotokopie zu berichten – das bedeutete mir viel. Die Design-Studentinnen und -Studenten waren interessiert und ließen sich von Carlsons genialer Idee begeistern. Und auch die eigenen Experimente funktionierten.

Die Fotos und das Video machten Frau Richter und Frau Albus vom Doku-Team der Hochschule Anhalt.

Das  Astoria-Experiment kam gut an

LANGE NACHT DER MUSEEN IN PADERBORN
Zur langen Nacht der Museen konnten 2012 im Heinz Nixdorf MuseumsForum erstmals Ausstellungsbesucher das Astoria-Experiment selbst erproben. Und das gelang auch den zahlreichen Kindern. Sechs Stunden vergingen wie im Flug!

Das Foto machte Jan Braun vom HNF.

Foto Jan Braun/HNF

Die Jahresausstellung Mülheimer Künstlerinnen und Künstler hatte 2012 die Bildhauerei als Schwerpunkt. Dort zeigte ich die zweiteilige Copy-Arbeit "Konservatorium" von 2011.

Lichtbuch "Realkopierer"von K. Urbons

Konservatorium I besteht aus dem Lichtbuch "Realkopierer" – meinem ersten Copy-Werkbuch von 1978/79 auf einem Lesepult aus Plexiglas, und einem Tageslichtprojektor. Die Ausstellungsbesucher können einzelne Seiten des handgeschriebenen, kollagierten und in Schwarzweiß kopierten Buches auswähln und an die Wand projizieren.

Konservatorium 2 von Klaus Urbons

Konservatorium II zeigt auf zwei Podesten insgesamt 14 Glasbehälter mit in Öl konservierten durchsichtigen Bildern. Dabei handelt es sich sowohl um Vorbilder, die für meine Arbeit wichtig sind oder waren, als auch um eigene Werke.

konservatorium2 im detail

Foto eins und drei von Klaus Siepmann

 
 

 

"Minutenbilder" Aufsatz zur Geschichte der schnellen Bilder und Kopien.

"Pictures in Minutes" Essay on the history of instant images and copies.

Der Text aus dem Buch über Edith Weyde kann als PDF-Datei für Bildungszwecke hier in deutscher und englischer Sprache herunter geladen werden.

The text from the book on Edith Weyde is available as PDF for educational purposes in German and English.

Edith Weyde-Vortrag am 27.1.2017, 19 Uhr in BBK-Kunstforum, Birkenstr. 47, 40233 Düsseldorf

Im Rahmen der Ausstellung "Schnell - schneller- sofort" fand der Vortrag über Edith Weyde und ihre Erfindungen statt. Aus der Sammlung des Museums für Fotokopie wurden rund 20 Copy-Selfies gezeigt. Die BesucherInnen konten eigene Selfies mit dem Kopierer machen.

"Minutenbilder" Eine Ausstellung im Rahmen des Shiny Toys-Festivals wurde am 17.11.2016 eröffnet.

In den Räumen des Makroscope e.V. wurde internationale Copy Art und die Geschichte der modernen Fotokopie präsentiert. Ein weiteres Highlight war die Vorstellung des ersten Buches zu Leben und Werk von Edith Weyde: Mehr Infos sind hier zu finden: MINUTENBILDER

Edith Weyde-Vortrag am 27.10.2016, 19 Uhr in Leverkusen

Das Portrait der Agfa-Chemikerin findet als multimrdialer Vortrag im Haus der Stadtgeschichte Villa Römer statt, Haus-Vorster-Str. 6, 51379 Leverkusen, Gebühr 5 Euro Besten Dank an das Katholische Bildungswerk, das Frauenbüro und das Haus der Stadtgeschichte. Wie eine Blitzkope mirt Agfa Copyrapid gemacht wurde, zeigt ein Video in englischer Sprache: Blitzkopie

Buch-Tipp: Processes: The Artist and the Machine. Reflections on the historical Media Art. Beatriz Escribano Belmar

Das spanische MIDE Museum für Elektrografie an der Universität Castilla-LaMancha in Cuenca verfügt über eine grosse Sammlung von Medienkunst. Die Verfasserin gibt einen Einblich in die vielfältige Welt der Copy-. Fax- und Video-Art. Spanisch/Englisch, 294 Seiten, ISBN 978-84-9044-195-4, 20 Euro.

Edith Weyde und die Blitzkopie - Eine Erfinderin aus dem Rheinland veränderte die Welt

Zum multimedialen Portrait der Erfinderin, mit Experimentalvortrag und Ausstellung um 17.30 Uhr am Girls' und Boys' Day 28. April 2016 laden wir herzlich ein. Einlass 17 Uhr - Eintritt frei. Dauer bis Ende Mai - donnerstags von 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.

BUCHTIP: "Adjusted margin - xerography, art and activism in the late twentieth century" von Kate Eichhorn

Erschienen in Amerika bei der MIT Press des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, ISBN 978-0-262-03396-1. Eine inhaltliche Besprechung folgt.

AUSSTELLUNGSTIP Arcadia University Art Gallery: Pati Hill :Photocopier

Noch bis zum 24. April 2016 zeigt die Kunstgalerie der privaten Arcadia Universität eine Ausstellung mit Werken von Pati Hill. Die Künstlerin starb vor zwei Jahren im Alter von 93 Jahren in ihrem Wohnort Sens/Frankreich. Die von Richard Torchia initierte Ausstellung gibt die erste Retrospektive des copygrafschen Werks der gleichermaßen als Autorin wie als Künstlerin bekannt gewordenen Schöpferin eines der Highlights der Copy Art "The Swan Song". Zur Website geht's HIER

Stuttgart: Ein Abend für albrecht/d.

Am Freitag, 04.12.2015 wird um 19 Uhr von Weggefährten des 2013 verstorbenen Künstlers präsentiert, eine Ausstellung mit dessen Arbeiten eröffnet. Wo? Iim Württembergischen Kunstverein in Stuttgart.. Mehr Informationen gibt es hier.

CORNUCOPIA {refilled} von Vittore Baroni

Vor 30 Jahren startete Vittore Baroni CORNUCOPIA. Er forderte die Adressaten seines Mail Art-Netzwerks auf, das beilgelegte Bild eines Füllhorns mittels Kopierer zu verändern und an ihn zurück zu senden. 123 Beiträge aus 21 Ländern waren das Ergebnis. Wir zeigen die Fotokopien von 1985 und den neuaufgelegten Katalog im Postkatenformat. Dazu gibt es eine kleine aktuelle Feldforschung zum symbolträchtigen Füllhorn.

Zur Eröffnung der Ausstellung des Copy und Mail Art-Projekts laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ins Makroscope ein: Am Freitag, 30.10.15, um 18.30 Uhr, Einlass ist ab 18.00 Uhr. Die Ausstellung kann täglich nach Vereinbarung und donnerstags von 15 bis 18 Uhr besucht werden. Sie läuft bis zum 15.11.2015.

Electrophotography:
Charles Arnold jr., Tom Carpenter, Joel Swartz

Ab dem 21. 8.2015 zeigt das Makroscope Werke von drei amerikanischen Künstlern aus Rochester N.Y.
Arnold und Swartz gehören zu den Pionieren der Copy Art, alle drei Künstler nutzten und nutzen die ersten, noch handbetriebenen XeroX-Kopierer in ihrer Arbeit.
Tom Carpenter wird anwesend sein und am SA/SO jeweils einen Workshop geben. Mit von der Partie: Die beiden frühesten XeroX-Kopierer aus der Sammlung des USEums. Beginn um 14 Uhr.

Wir laden herzlich zur Eröffnung ein, am Freitag, 21.8.2015 um 18 Uhr. Die Ausstellung läuft bis zum 13.9. - geöffnet SA/SO 11 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.

Doppel-Ausstellung "O.C.D." mit Arbeiten von Mario Santoro-Woith am 24.3., Eröffnung um 18 Uhr im Medienhaus und anschließend im Makroscope

Der italienische Künstler nutzt seit vielen Jahren mit einer ganz eigenen Handschrift Kopiergeräte zur finalen Bildbearbeitung seiner fotografischen Werke. Santoro kreiert zum einen herausragende Künstlerbücher und sucht zum anderen die Auseinandersetzung mit dem großen Format. Dabei bringt er immer wieder die für technische Zeichnungen und Pläne konzipierten Apparate an den Rand ihrer Möglichkeiten.
"O.C.D." ist ein Gemeinschafts-Projekt von Medienhaus und Makroscope. Einlass ins Medienhaus ist ab 17.30 Uhr. Die Schau befindet sich in der 3. Etage und läuft bis zum 29.4.2015. Öffnungszeiten Medienhaus: MO bis FR von 10 bis 18.30 Uhr und SA von 10 bis 14 Uhr. Im Makroscope nach Vereinbarung: Kontakt unter info (at) urbons.de

Nacht der Wissenschaft mit Lichtpaus-Labor

Am 29.11.14 fand im Heinz Nixdorf MuseumsForum die Nacht der Wissenschaft mit zahlreichen Highlights statt. Mit von der Partie: Unser Lichtpaus-Labor, das bei den kleinen und großen Lichtpaus-Laboranten auch in Paderborn sehr gut ankam. Und wir waren froh - ganz analog - dabei zu sein.

Copy-Workshops und Lichtpaus-Labor 2014

In Kooperation mit der Camera Obscura fand im Makroscope ein Copy-Workshop mit Schülern der Gustav-Heinemann-Schule statt, bei dem alle Beteiligten ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Und zum Sommerfest des Mülheimer Kunstmuseums und Medienhauses ging unser neues Lichtpaus-Labor in die Vollen: Die kleinen und großen "Laboranten" zeigten keinerlei Berührungsängste mit der alten, schönen "Kunst der Pause". Unseren Flyer findet man HIER.

Franz John aus Berlin berichtete über seine Copy-Filme und zeigte aktuelle Arbeiten

Im Makroscope, 45468 Mülheim, Friedrich-Ebert-Str. 48, gegenüber vom Rathausturm – präsentierte Franz John am 30.5.2014 zwei seiner Copy-Filme der 80er-Jahre und gab den zahlreichen Zuhörern einen Einblick in seine aktuellen Arbeiten mit Farbstoff-Solarzellen.

XEROGRAPHY – eine tolle Ausstellung bei FirstSite in Colchester

Ebenfalls zum Xerografie-Jubiläum fand in England eine Ausstellung statt, die sich fundiert mit Kunst und Kopierern befasste: Von Pionieren wie Mail-Artist Ray Johnson und Copy-Artistin Barbara T. Smith, über den europäischen Farbkopier-Pionier Laurie-Rae Chamberlain, zu Thomas Bayrle, David Hockney, Sigmar Polke, Wolfgang Tillmans und Rosemarie Trockel – um nur einige bekannte der 41 Künstler zu nennen – bis hin zu aktuellen Werken und Positionen wurde ein breites Spektrum von Werken präsentiert. Der Katalog, im typisch schwarz-weißen Copy-Look gestaltet kann bei FirstSite bestellt werden.

22.10.13 Die Xerografie wurde 75 Jahre

Zum Xerografie-Jubiläum hatte ich im Makroscope den Experimental-Vortrag aus dem HNF wiederholt. Jan Ehlen steuerte eine tolle Life-Animation bei – und vielen Teilnehmer machte es Spaß, ihre eigenen Blaupausen und Ur-Xerografien zu kreieren.

REVIEWS:
MAGIE DER KOPIE
75 Jahre Fotokopierer Experimentalvortrag im HNF in Paderborn:
Am 15.10.2013 hielt ich im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum einen Vortrag zum 75. Jahrestag der Erfindung der Xerografie durch Chester F. Carlson. Während des Vortrags zu Prinzip und Techniken der Kopie in der Kommunikation führte ich einige Experimente aus der Geschichte vor: Kopierpresse, Silbersalze und Farbstoffe, Cyanotypie und die ersten Xerografien von Carlson und Kornei. Die Mehrzahl der Besucher experimentierten im Anschluß mit Begeisterung und Erfolg.
Dr. Stein vom HNF steuerte einige rare Kopier-Apparate aus der grossartigen HNF-Sammlung bei
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Vortrag über Chester F. Carlson im Design-Forum der HS Anhalt in Dessau
Am 10. April 2013 konnte ich den Studenten des Fachbereichs Design vom Leben und Werk Carlsons berichten und zugleich das Astoria-Experiment vorführen. Im Anschluss wurde von der Möglichkeit dieses selbst zu erproben reger Gebrauch gemacht. Für die Einladung von Klaus Pollmeier und das große Interesse möchte ich mich bedanken. Es hat Spaß gemacht!

transmediale 2013 BWPWAP zeigte eine Retrospektive des Werkes von Sonia Sheridan. Der Blog "Der Freitag" berichtete über ihren Beitrag. Einige ihrer Arbeiten habe ich bereits 1992 in der Ausstellung "Trivial Machines" im KEOM Hagen gezeigt. Der Umschlag meines Buches "Elektrografie" zeigt eine Arbeit von Sonia. Hier ist ein Interview mit dem Kurator Jacob Lillemose zu sehen. Ein zweites hier.

Vittore Baroni steuerte das Mail-Art-Projekt PNEUMAtic circUS bei: Über 100 Kunst-Kapseln zirkulierten in einem, von OCTO und den Telekommunisten geschaffenen Rohrpost-Netzwerk. Hier sind die "Instruktions-Videos" für meinen Beitrag zum Pneumatischen Zirkus.

Interview mit Edith Weyde am 11.08.1988
Dr.-Ing. Edith Weyde (1901 – 1989), die Erfinderin des sogenannten "Blitzkopie"-Verfahrens erzählte rund eine Stunde lang von ihrer Entdeckung und den Anfängen der modernen Fotokopie im Jahr 1949. Videoclip ansehen!

 


 

 
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